Unruhe vor dem Sturm

UnruheVorDemSturm

Richard Schuberth

Unruhe vor dem Sturm 

(Drava Verlag)

Band 1: Von Schleppern, Mördern, Träumern und Piraten

Band 2: Warum Athen zerstört werden musste

21.50 €

ISBN: 978-3-85435-822-0

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Ob die ideologischen Kollateralschäden der Flüchtlingskrise und des Terrorismus, Brexit, Islam, Charlie Hebdo, Köln, Putin, Erdoğan, Conchita Wurst, die „Wertedebatte“, Sprachpopulismus und Sprachkritik, die Integrationslüge, der permanente Ausnahmezustand, Facebookillusionen, die Unterwerfung Griechenlands durch ein neobyzantinisches Austeritätsregime, aufmerksame Bestandsaufnahmen türkischer Politik oder der Präsidentschaftswahlkampf in Österreich – gewohnt sprachwitzig und -gewaltig erhebt Richard Schuberth Einspruch gegen politische und gesellschaftliche Zumutungen.

Widmet sich der erste Band vorwiegend der ideologischen Festung Europa und Österreichs Platz darin, so zieht sich Schuberth im zweiten Band auf vertrauteres Territorium zurück und beleuchtet balkanische, türkische und vor allem griechische Geschichte und Gegenwart. Herzstück: das essayistische Epos „Athenae delendae sunt – Von notleidenden Krediten und notleidenden Griechen“, Schuberths Abrechnung mit der ökonomischen, medialen und politischen Unterwerfung Griechenlands durchs deutsch-europäische Austeritätsregime. 

 

 „In fast allen anderen Genres der angewandten Schreibkunst ist er, was man als alten Fuchs bezeichnen könnte.“

 Daniela Strigl, O-Töne

 

 „Einer der Letzten, die den Beweis erbringen, dass Sprachkomposition keine Fleißaufgabe, sondern Treue zu Sache und Humanität bedeutet. Einer der Ersten aber, die Engagement mit frivoler Leichtigkeit und Witz legieren. Der Vergleich mit Karl Kraus hinkt, wenn man nicht Oscar Wilde als zweites Bein hinzugesellt.“

 Armin Sattler, ORF.at

 

 „Lasst uns dennoch Tucholsky bestehlen und wenden: ,Ein schreibender Mann mit Humor, sieh mal an! Hurra!’ Denn eine von Schuberths Qualitäten – neben seinem historisch, geographisch und politisch hohen Informiertheitsgrad – ist, dass er richtig lustig sein kann.“ 

 Lisa Bolyos, Die Versorgerin

 

 „Richard Schuberth haucht dem kritischen Essay neues Leben ein. Seine ikonoklastischen Texte unterminieren Allgemeinplätze und demaskieren geistige Idole. Mehr noch sind sie intellektuelle Survival-Kits in unruhigen Zeiten.“ 

 Igor Štiks

 

 „Während ich den Roman, die Aphorismen, die Essays von Richard Schuberth lese, fällt mir etwas Albernes ein, das ich Ihnen aber doch in dem Glauben anvertrauen werde, dass ich damit aus der Ferne der Poetik des Autors und seinem literarischen Spiel folge: Wäre Richard Schuberth hundert Jahre früher geboren, dann hieße er Karl Kraus, wäre Karl Kraus hundert Jahre später geboren, er hieße Richard Schuberth.“ 

 Miljenko Jergović