Wartet nur, bis Captain Flint kommt!

wartet



Richard Schuberth: Wartet nur, bis Captain Flint kommt!

Eine Piratenburleske

Geleitwort von Elfriede Jelinek

Mit einem Essay über Oscar Wilde und einem umfangreichen Glossar im Anhang

200 Seiten, steifer Einband mit Schutzumschlag; 13 x 20 cm

ISBN 978-3-901117-88-6; € 20,00

Bestellen

Synopse


Die flamboyante Theatergroteske spielt in einer noblen Wohnung am Wiener Stadtrand, wo vier Vertreter einer urbanen linksliberalen Kulturkonsumentenszene sich selbst feiern. Dorothé, die Gastgeberin, ist Filmemacherin; Lucy, ein ewig junges Sonnengemüt, ist Ethnologiestudentin; Carl ein ausgebrannter Literat. Und da wäre noch Axel, der Benjamin der Runde, er ist Museumskurator. Diese illustre Abendgesellschaft überhört die Radiodurchsage, dass drei gefährliche Schizophrene aus einer nahe liegenden psychiatrischen Anstalt ausgebrochen seien. Der Anführer der Bande, eine einbeinige Frau, glaubt, der berüchtigte Piratenkapitän Flint zu sein, seine «Adjutanten» halten sich für Oscar Wilde und den osmanischen Piraten Jimmy Fish. Ausgerechnet in Dorothés Wohnung dringen die drei Irren ein .

«Wartet nur, bis Captain Flint kommt!» wurde 2004 geschrieben und 2005 mit dem Theodor Körner Förderpreis und dem Dramatikerstipendium des Bundeskanzleramts ausgezeichnet. 

Die Aufführungsrechte liegen beim Kaiser Verlag. 2012 erschien eine bulgarische Übersetzung als Buch bei Black Flamingo Publishing.

Der Autor interpretierte das Stück selbst in Form szenischer Lesungen mit musikalischer Unterstützung von Irina Karamarković (Gesang), Paul Dangl (Geige), Rina Kaçinari (Cello) und dem kurdischen Duo Aşkın (Davul) & Coşkun (Zurna).