LIsi Fischer und der Dealer

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Das Drehbuch zum Film noir Lisi Fischer und der Dealer beruht auf einem Treatment, das unter dem Titel Handygeschichten 2004 bei der Diagonale in Graz mit dem Hauptpreis des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbes ausgezeichnet wurde; dieses wiederum  auf einem Romanfragment, das noch immer in meiner Schreibtischlade liegt.

Es existieren sowohl Treatments und Drehbücher des Stoffs als auch (die in Zusammenarbeit mit Reinhard Jud umgeschriebene) Fassung Lisi Fischer und der Dealer.

Das grüne Handy (vormals Hnadygeschichten) bleibt der episodischen Struktur der literarischen Vorlage treu, Lisi Fischer und der Dealer hat eine dieser Episoden extrahiert und zu einer abendfüllenden Filmhandlung ausgeweitet.

Statement der Jury:

»Drei Episoden, die scheinbar lose durch den Besitzerwechsel eines Mobiltelefons verbunden sind. Richard Schuberth erzählt düster-melancholische Liebesgeschichten mit stark erotischer, mitunter auch satirischer Ausprägung. Im Zentrum stehen die letzten Tage des Drogenhändlers Martin Hastings, die politisch korrekte Mission der Ethnologin Beate Huber und die Obsession ihres Bruder, des Drogenpolizisten Ferry.
Im Sog einer enormen erzählerischen Druckwelle werden wir mit Menschen konfrontiert, die in ihrer Gier nach Anerkennung und Macht andere Menschen zerstören oder selbst zerstört werden.«

Beide Drehbücher stehen zur Verfilmung frei. Die Rechte liegen beim Autor.

 

Synopse zu Lisi Fischer und Dealer

 

Die letzten Tage des Dealers Martin Hastings in Wien. Er ist Nigerianer und arbeitslosr Politologe und plant seinen letzten großen Deal, um sich mit seiner Geliebten Lisi Fischer nach Nigeria abzusetzen. Durch seine Bekanntschaft mit der Ethnologiestudentin Beate, die ihn als Informanten für ihre Diplomarbeit (über die angebliche nigerianische Drogenszene in Wien) kontaktiert, scheitert er tragisch. Seine Zurückweisung löst in ihr eine psychische Dekomposition aus. Sie verrät ihn an ihren Bruder, den Drogenpolizisten Ferry, der Martin beim Fluchtversuch tötet.

Im zweiten Teil des Films heftet sich Ferry, durchaus von schlechtem Gewissen geplagt, an die Fersen von Martin Hastings’ «Witwe» Lisi, der er hoffnungslos verfällt, der Auftakt zu einer qualvollen Identitätsauflösung.

 

 

 

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